Kosie´s D.I.V.E. Basis


Schwerin

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Auf dieser Seite möchten wir euch die Möglichkeit bieten, Berichte und interessante Artikel nachlesen zu können. Solltet ihr einmal einen Newsletter oder einen Post verpasst haben, besteht hier die Gelegenheit, alles wiederzufinden. Gerne stellen wir auch eure Erlebnisse hier ein.
Schickt uns eure Bilder und Text. Wir sind sehr gespannt und freuen uns über jede Einsendung.

Magazin & News

Divers Night 2023 an Kosie´s D.I.V.E. Basis

Auch in diesem Jahr fand am ersten Novembersamstag die Divers Night in Raben Steinfeld auf der Kosie´s D.I.V.E. Basis statt.
Bereits nachmittags trafen die ersten Taucher und Nichttaucher ein, um bei den Vorbereitungen zu unterstützen, sich nach langem Wiedersehen auszutauschen und einfach in gemütlicher Runde mit Freunden und Bekannten bei einem Stück Kuchen, Wurst und Fleisch vom Grill sowie Heißgetränken und guten Gesprächen zu verweilen.

Um 20.23 Uhr Ortszeit wurde das gemeinsame Abtauchen im Schweriner Innensee in Raben Steinfeldeingeläutet. 14 Taucher wurden von etlichen Schaulustigen unterstützt.

In den letzten Jahren hat die Basis in der Divers Night und weiteren Events Spendenaufrufe vorgenommen, um über das eigentliche Ziel hinaus Spendengelder für wohltätige Zwecke zu sammeln.
Somit konnte Kosie´s D.I.V.E. Basis bereits 2017 der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRG) und 2022 dem Kinderhospiz in Schwerin insgesamt fast EUR 1000,- übergeben.

Aus diesem Grund fiel es den Tauchern und Nichttauchern auch in diesem Jahr nicht schwer, die Basisgebühr für einen guten Zweck kräftig mit zusätzlichen Spenden weiter aufzurunden.

Top Dive Gesellschafter Kosie´s D.I.V.E. Basis spendete dem Hospiz Schloss Bernstorf eine Summe von insgesamt EUR 500,-. „Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Gelder zusammengekommen sind“, so Mario Kosielowsky, Inhaber der Kosie´s D.I.V.E. Basis. „Ich schätze die Arbeit aller Angestellten und ehrenamtlichen Helfern in den Hospizen sehr. Sie haben meinen größten Respekt“, erzählt Kosie weiter. Dirk Peters, Tauchlehrer an Kosie´s D.I.V.E. Basis und langjähriger Freund, terminierte kurzer Hand ein Zusammenkommen. Gemeinsam konnte schnell ein Spendenübergbetermin mit der Pflegedienstleitung Frau Katja Groth ausfindig gemacht werden. 

Am 03.12.2023 reisten Mario Kosielowsky, Dr. Marco Scherkus und Dirk Peters zur dortigen Weihnachtsfeier an. 

Im verschneiten Bernstorf angekommen, empfingen uns freudig gestimmte HelferInnen beim Tannenbaumschmücken, wohlriechende Weihnachtsdüfte aus kleinen Holzbuden durchzogen die Lüfte und friedliche Weihnachtsklänge durchzogen das schneebedeckte alte Schloss. 

Ein traumhafter Ort, wenn man nicht die einzelnen Schicksale hinter den uralten Mauern vor Augen hat.

In Foyer des Schlosses loderte im offenen steinernen Kamin das Feuer. Eine wohlige Wärme durchzog das Haus und lud sowohl die Schlossbewohner als auch die HelferInnen und Gäste zum Aufwärmen und Verweilen ein. 

Die Bibliothek diente schließlich als perfekten Rückzugspunkt zum Austausch und Übergabe des Spendenschecks. 

Die MitarbeiterInnen und ehrenamtliche HelferInnen des Hospizes betreuen und versorgen abwechselnd an sieben Tagen rund um die Uhr die Patienten ganzheitlich palliativ physisch und psychisch.

Die Begleitung für die Betroffenen in dieser besonderen Lebenslage und die Trauerarbeit ist kostenfrei. Deshalb wird jede Spende dringend benötigt und kommt da an, wo sie am meisten gebraucht wird. 

Mit Worten des Dankes durften wir im Anschluss den Tag auf dem Weihnachtsmarkt ausklingen lassen.

 

Kosie‘s D.I.V.E. Basis bedankt sich für den liebevollen Empfang und Einsicht in die so wertvolle Arbeit.

Über die Divers Night:

Das Ziel dieses Abends ist das gemeinsame Tauchen, aber bei uns auch der Spendenaufruf für ein soziales Projekt.
Die Divers Night ist ein internationaler Nachttauchgang am ersten Novembersamstag jeden Jahres. Dabei richtet sich die Einstiegszeit aller Taucher nach der Jahreszahl. 
Gruppen von Tauchern melden sich auf der Internetseite www.diversnight.com an und arrangieren einen gemeinsamen Nachttauchgang. Durch ehrenamtliche Arbeit und hilfsbereite Sponsoren wird dieser Abend dann ermöglicht. Der „Divers Night Kuchen“, welcher anschließend gemeinsam verzehrt wird, ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Abends, denn der Kuchen war es, weshalb die Divers Night einst gegründet wurde.

Australien… aber nicht Great Barrier Reef

Wie kann man nach einer atemberaubenden Tauchsafari Emotionen und Erlebtes in Erinnerung rufen, während einen der Alltag mit all seinen Facetten bereits nach kurzer Zeit wieder vollkommen in seinen Bann gezogen hat? Im Daybriefing an K.O.S.I.E.s Dive Basis wecken wir bei einem BBQ, dem ein oder anderen Bier oder gutem Glas Wein und leckeren Canapes kurzzeitig dieses Gefühl eines erneut beginnenden und anstehenden Urlaubs, tauschen Fotos und Videos aus und schwelgen in Erinnerungen. Mit dieser Leidenschaft fürs Tauchen ist somit bereits vor über 2 Jahren die Idee und der Wunsch entstanden, sich zum ersten Mal nicht nur auf die andere Seite des Äquators, sondern fast ans andere Ende der Welt zu wagen. Eine seit Jahren liebgewonnene Freundin tourte bereits in den letzten Jahren auf einigen Tauchsafaris mit uns. Als geborene Australierin war Dianna somit eine großartige Unterstützung darin, mit uns eine Tour in Australien zu organisieren, welche sowohl unter, als auch über Wasser unseren Ansprüchen entsprach. Lediglich die An- und Abreise wurde in Eigenverantwortung jedes Einzelnen gelegt.

In Perth, die Hauptstadt und mit Abstand größte Stadt des australischen Bundesstaates in West Australia, begann unser 14tägiges Abenteuer. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel war die Freude, australischen Boden betreten zu haben, noch völlig unwirklich und die Vorfreude auf die kommende Zeit unglaublich. Trotz dieser überwältigenden Emotionen zwang uns unser Körper dennoch recht schnell, in den Nachtmodus zu wechseln – die Anreise steckte uns in den Knochen. Am nächsten Morgen erkannten wir erstmals bei Tageslicht die Schönheit dieser Naturerscheinung, mit welcher uns Perths am ersten Morgen empfing. Entlang des Swan Rivers, unter Palmen, neben Regenbögen und ständigem Wechsel zwischen Wind, Sonne und Regen stand uns eine mehrstündige Flussfahrt bevor. Kulinarisch wurde dies zusätzlich mit gutem Wein und Käse begleitet.

Aufgrund der klimatischen Bedingungen werden in Australien mehr als 140 verschiedene Rebsorten angebaut. Auf drei verschiedenen Weingütern konnten zusätzlich einige gute Rot-und Weißweine überzeugen. Perth ist historisch relativ jung. Die Stadt wurde am 12. August 1829 am Swan River nahe dessen Mündung in den Indischen Ozean von Captain James Stirling mit dem Ziel gegründet, die Franzosen von der Besiedlung des australischen Westens abzuhalten. Die Siedlung erhielt zunächst den Namen Swan River Colony (Quelle:Wikipedia). Nach weiteren 3 Tagen in und um Perth, unzähligen Parks und Sehenswürdigkeiten inkl. Überfahrt nach Rottnest Ireland stand uns der 2stündige Inlandsflug (wer möchte: 13 Autostunden) von Perth nach Exmouth bevor. Hier sollte unsere Reise nun ihren Höhepunkt erreichen.

Exmouth ist ein Ort in Western Australia mit etwa 2.800 Einwohnern. Exmouth wurde 1964 gegründet und nach Admiral Exmouth benannt, der die Gegend 1818 erforschte. Touristen kommen nach Exmouth wegen des westlich liegenden Cape-Range-Nationalparks und des der Küste vorgelagerten Ningaloo Riffs (Quelle: Wikipedia). Schon im Landeanflug waren deutliche Klimaveränderungen sichtbar und spürbar- türkisblaues Wasser und rostrote Landschaft. Bei ca. 30 Grad Celsius nahm der Winter langsam Abschied. 40 Grad Celsius und mehr sind im Sommer keine Seltenheit in dieser Küstenregion. Wir bezogen unsere Appartements. Beim Öffnen der lichtundurchlässigen Vorhänge wurden wir im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos beim Anblick der Lage. Unsere Appartements befanden sich in mehreren Bungalows einer weitläufigen Hotelanlage in direkter Strandlage…

springende Buckelwale mit ihren Kälbern waren tagsüber in greifbarer Nähe. Im Dunkeln erahnten wir anhand durch das Aufprallen der Wale auf der Wasseroberfläche die Entfernungen zu ihnen. Die Appartements waren großzügig aufgeteilt. Durch die hochwertig ausgestattete Küche wurde die Selbstverpflegung für uns zum Kinderspiel. Nach Perth, einer millionengroßen modernen Metropole bot uns Exmouth alles, was „der Seele baumeln lassen“ jeglichen Freiraum bot…und, es standen uns Tauchgänge bevor, wonach wir uns so sehr sehnten. Werden unsere Erwartungen erfüllt?

In den kommenden 10 Tagen haben wir insgesamt 11 Tauchgänge im Ningaloo Reef absolviert. Leider konnten wir am ersten Tag aufgrund der Witterungsbedingungen keine Tauchgänge durchführen, was uns die Laune jedoch nicht verdorben hat. Somit hatten wir am ersten Tag genügend Zeit, die Umgebung zu erkunden und Pläne für die nächstkommenden Abende zu schmieden.

Das Ningaloo Reef ist ein über 250 km langes Korallenriff an der Westküste Australiens und zählt heute zum UNESCO-Welterbe. Es erstreckt sich entlang der „Coral Coast“ und liegt – anders als zum Beispiel das berühmte Great Barrier Reef – ungewöhnlich nah vor der Küste (Quelle: Wikipedia).

Der gut organisierte Bustransfer vom Hotel zum Anlegesteg unseres Tauchbootes erlaubte uns morgens täglich eine ca. 20minüte Zeitreise durch die Innenstadt Exmouths vorbei an angelegten Kanälen mit architektonisch modernen und neugebauten Eigenheimen bis hin zu in die Jahre gekommenen Wohnwagen. Entlang steppeähnlichen Landschaften mit Termitenhügeln erahnten wir die Temperaturveränderungen in den Sommermonaten. Angekommen am Tauchboot empfing uns morgens eine gutgelaunte Guide- und Bootscrew. Bei ordentlichem Wellengang bereiten wir unser Equipment vor für den ersten Tauchgang (Checkdive) vor.

Vor Antritt der Reise stand jedem zur Wahl, ob und wenn ja, welches Equipment man sich vor Ort für die Zeit unserer Tauchgänge ausleihen möchte. Unsere Empfehlung im Nachhinein ist, sich bei individuellen Wünschen oder bestimmten Sonderanfertigungen auf das eigene Equipment zu verlassen. Die Tauchausrüstung vor Ort ist solide, jedoch nicht mehr auf dem neusten Stand.

Das Ningaloo Reef bot uns atemberaubende und einzigartige Tauch-und Schnorchelerlebnisse. Unter den Hunderten von Arten von Rifffischen und Hartkorallen (soweit das Auge reicht), die das Riff zu ihrer Heimat machen, beherbergen die Gewässer vor Coral Bay das ganze Jahr über eine Population von Mantarochen, grünen Schildkröten, Seeschlangen, Tümmlern, Seekühen und Riffhaien – um nur einige zu nennen. Mit maximal 15 Meter Tauchtiefe waren die Tauchgänge nicht tief, jedoch spektakulär. Wir hatten das Glück, dass einige unserer Tauchgänge von Walgesängen begleitet wurden. Ein unbeschreibliches Gefühl, welches man erlebt haben muss und niemand einem mehr nimmt. Beim Schnorcheln sind wir auf Tuchfühlung mit zwei Walhaien gegangen. Ein Schwertfisch und Schwarzhai durchkreuzten dabei unsere Bahnen. Die Kombination aus allem sind selten und unglaublich beeindruckend.

Die Giganten der Meere, so nah, wunderschön anzusehen, so groß und friedlich und doch so gefährdet…

Während unserer Bootsausfahrten zu den Tauchspots wurden wir immer wieder von Buckelwalen begleitet. Sanft aus- und wieder einatmend beobachteten wir ihre Schwimmrichtung. Leise und kaum regend wollten wir diese Giganten nicht vertreiben, konnten jedoch beim Springen und auf der Wasseroberfläche aufklatschend unsere Emotionen nicht halten.

Die Zeit in Exmouth war für jeden von uns einzigartig. Als Gruppe von insgesamt 14 Gästen (davon 2 Nichttaucher) verbrachten wir tagsüber die Zeit zusammen auf dem Boot und beim Tauchen, dennoch hatte jeder von uns den Rest des Tages genügend Zeit und Freiraum zur Selbstentfaltung. Alles konnte, nichts musste. Lange Strandspaziergänge ließen Spielraum zum Träumen und Verarbeiten. Gemeinsame Abende im Restaurant, mit wirklichem extrem gutem Essen oder beim Kangaroo-BBQ am Strand machten alles rund.

Alles hat jedoch irgendwann einmal ein Ende. Der Rückflug nach Perth und somit die Trennung der Gruppe stand nach 10 erlebnisreichen Tagen wieder an.

In Perth angekommen ließen wir bei erneut gutem Essen in einem indischen Restaurant die ersten Erinnerungen Review passieren. Einige Mitreisende zog es nun wieder in die Heimat. Der ein oder andere plante von Perth aus weitere Aktivitäten. So zog es ein Pärchen direkt auf eigene Faust mit einem Wohnmobil für zwei weitere Wochen ins Outback. Andere erforschten sowohl die Hauptstadt Australien, Melbourne, dann weiter über Sydney nach Cairns. Andere hielten sich in und um Brisbane auf.

Mit etwas Abstand und dem Alltag einholend zurückblickend haben wir großartige Eindrücke gesammelt, haben faszinierende Tauchgänge erlebt, wirklich richtig gut gegessen und getrunken. Es war eine Zeit und Erfahrung, welche niemand von uns missen möchte.

Kann ich Australien weiterempfehlen?

Ja, auf jeden Fall. Die Menschen sind unglaublich (ehrlich) freundlich. Das Klima ist sehr unterschiedlich (gut vorbereiten, sonst Shopping vor Ort notwendig), kulinarisch wird jedem etwas geboten. Ob Metropolen oder Outback… wenn möglich, unbedingt erleben!

Würde ich die Reise wieder machen?

Ja und nein. Australien ja. Perth, Exmouth haben wir gesehen und kennengelernt. Australien hat noch so viel mehr zu bieten. Wir sind einfach zu neugierig, um Gleiches ein zweites Mal zu machen.

Tauchschulen wollen gemeinschaftlich Tauchlehrer ausbilden

Aufgrund des enormen zeitlichen und organisatorischen Aufwandes besteht seit vielen Jahren in den jeweiligen Tauchschulen die Herausforderung darin, neue Tauchtalente oder Interessierte professionell auszubilden und zu begleiten.

Aus diesem Grund kamen Frank Meinschien (Atlantis Berlin) und Mario Kosielowsky, „Kosie“, (Kosie´s D.I.V.E. Basis in Raben Steinfeld bei Schwerin) auf die Idee, die norddeutschen SSI-Tauchschulen in eine Art Verbund, „ITN“ (Instructor Training Nord), zusammen zu führen.
Ein entsprechendes Konzept wurde erarbeitet und alsbald zu einem außergewöhnlichen Meeting am 11.03.2023 an die Tauchbasis in Raben Steinfeld bei Schwerin eingeladen.

Dem Aufruf folgten Tauchschulen aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Hamburg und SSI, Fred Schneidewind in Person.
Die Hybridveranstaltung verfolgte das Ziel, eine Partnerschaft der norddeutschen SSI-Tauchschulen im Bereich der Professionell Ausbildung zu erreichen. Kosie informierte über die Vorteile dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit, veranschaulichte die jeweiligen Eckpunkte und Randbedingungen wurden abgestimmt.

Fred befürwortet und unterstützt den Zusammenschluss sehr. „Es ist Zeit, umzudenken. SSI benötigt das Engagement und die Zusammenarbeit jeder Tauchschule. Sie bietet die Chance, sich zeitlich flexibler aufzustellen, das Potenzial aller Schulen und Kompetenzen zu bündeln und so qualitativ hochwertige Professionals auszubilden“, so Fred.

Die Idee fand sofort den Zuspruch aller Teilnehmenden, sodass die zeitnahe Umsetzung Einklang fand.
„Der Norden braucht das und ich finde es klasse“, so Felix Kollscheg vom Taucher-Zentrum in Hamburg weiter.

Die zukünftige Teil- oder Aufnahme in diesen Verbund ist für jede SSI-Tauchschule oder Basis freiwillig möglich und bedarf lediglich einiger Formalitäten. Interessierte wenden sich hierzu an Kosie.

Gozo-Tauchreise – September 2023

Kosies Dive Base freut sich, einen aufregenden Rückblick auf
unsere erfolgreiche Tauchreise nach Gozo vom 24.09-01.10.2023
präsentieren zu können. Mit einer engagierten Gruppe von 8
passionierten Tauchern hatten wir das Privileg, die beeindruckende
Unterwasserwelt dieser maltesischen Insel zu erkunden.
Die Bedingungen für unsere Tauchgänge hätten nicht besser sein
können. Klares Wasser mit Sichtweiten von 15 Metern und mehr,
angenehme Wassertemperaturen von 25 Grad Celsius und eine
warme Atmosphäre mit 26 Grad Celsius schufen optimale
Voraussetzungen für unvergessliche Taucherlebnisse. Die Sonne
begleitete uns während der gesamten Reise und verstärkte das
positive Taucherlebnis.

Unsere Diveguide war ein absoluter gewinn für diese Tauchreise.
Mit Ihrer professionellen Art, guten Kenntnissen über die lokalen
Gewässern und einer absolut herausragenden Art unter Wasser
führte Sie die Tauchgruppe zu tollen Tauchspots und schuf so ein
tolles Erlebnis.
Die Wracktauchgänge waren zweifellos Höhepunkte der Reise. Die
Erkundung der P29, Um El Faroud, MV Karwela, MV Cominoland
und der Hephaestus bot nicht nur faszinierende Einblicke in die
maritime Geschichte der Region, sondern auch atemberaubende
Unterwasserlandschaften.

Zusätzlich zu den Wracks erkundeten wir den malerischen Inland Sea, einen natürlichen Meeresbogen, der zu einer Lagune führt.
Hier erlebten wir eine faszinierende Unterwasserlandschaft mit einer reichen Vielfalt an Meereslebewesen. Die Ta Cent Caves stellten ein weiteres herausragendes Ziel dar, das unsere Gruppe mit einer einzigartigen topografischen Formation und einer beeindruckenden Meeresfauna fesselte.
Kosies Dive Base möchte sich herzlich bei allen Teilnehmern bedanken, die diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis
gemacht haben. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft mit euch weitere Abenteuer in den Tiefen der Meere zu erleben.

Leitlinien-Update Tauchunfall 2023

Die Leitlinie zum Thema Tauchunfall wurden überarbeitet. Was sind medizinische Leitlinien? Was würde geändert? Dies erörtert der folgende Bericht.
1. Was sind medizinische Leitlinien?

Medizinische Leitlinien sind systematisch entwickelte Empfehlungen, die von Fachexperten erstellt werden, um Gesundheitsdienstleistern, Patienten und Entscheidungsträgern in der Gesundheitsversorgung evidenzbasierte Handlungsanweisungen zu bieten. Diese Richtlinien basieren auf einer sorgfältigen Analyse der verfügbaren

wissenschaftlichen Evidenz und klinischen Erfahrungen. Ihr Hauptziel ist es, die Qualität der  medizinischen Versorgung zu verbessern, indem sie klare, aktuelle und konsensbasierte Handlungsanweisungen für spezifische medizinische Situationen oder Erkrankungen bereitstellen. Medizinische Leitlinien dienen als Leitfaden für die Entscheidungsfindung in der klinischen Praxis und unterstützen die Standardisierung von Entscheidungsfindung Behandlungsansätzen, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten.

2. Was beinhaltet die Leitlinie?

Die Leitlinie für Tauchunfälle ist ein umfangreiches Dokument, das einen strukturierten Leitfaden für die optimale Handhabung von Tauchunfällen bietet. Von der Definition und Pathophysiologie bis zur Prävention, Symptomen und Diagnose, Therapie, Rehabilitation, Tauchtauglichkeit nach Unfällen sowie Qualitätsmanagement – jedes Hauptkapitel widmet sich spezifischen Aspekten. Die Leitlinie legt nicht nur klare Handlungsanweisungen für Ersthelfer und medizinisches Fachpersonal fest, sondern bietet auch detaillierte Informationen zur Anwendung von Sauerstofftherapie, Transport, Druckkammerbehandlung und Rehabilitation. 

Darüber hinaus berücksichtigt sie Qualitätsmanagementaspekte, um eine kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten. Durch ihre klare Struktur und praxisorientierte Ausrichtung dient diese Leitlinie als unverzichtbares Werkzeug für die Sicherheit und das Wohlbefinden von Tauchern in Notfallsituationen.

3. Was ist neu oder wurde geändert?

– Komplett überarbeitetes Kapitel zur Pathophysiologie: Die neueste Aktualisierung der Leitlinien beinhaltet eine umfassende Überarbeitung des Kapitels zur Pathophysiologie von Tauchunfällen. Neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis wurden integriert, um ein tieferes Verständnis für die physiologischen Auswirkungen von Tauchunfällen zu vermitteln.

– Komplett neues Kapitel Prävention:
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Prävention. Die aktualisierten Leitlinien legen besonderen Wert auf das Skillsset der Taucher sowie auf tauchmedizinische Untersuchungen. Die Intention ist, dass eine fundierte Ausbildung mit daran anschließenden regelmäßigen Training der Fertigkeiten und regelmäßige medizinische Untersuchungen dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden.

– Änderungen zur Sauerstoffgabe:
Der Ablauf für Notfälle wurde präzisiert, insbesondere im Hinblick auf die Sauerstoffgabe. Die neuen Leitlinien definieren klare Verfahren, um die effektive Verabreichung von Sauerstoff in Notfällen zu gewährleisten und stufen diese nach Effektivität ein.

– Kleine Änderung im Dokument „Flussdiagramm“, der 5-Min-Neurocheck wurde komplett ersetzt: Eine Anpassung betrifft den Neurocheck. Dieser wurde durch eine Checkliste des VDSTs ersetzt.
Im „Flussdiagramm Erste Hilfe bei Tauchunfällen“ wurden kleine Änderungen und Korrekturen vorgenommen.

4. Take Home Message

Die Aktualisierung der Leitlinie für Tauchunfälle unterstreicht die grundlegende Bedeutung von Prävention als beste Medizin. Ein regelmäßiges Training der Fertigkeiten und regelmäßige Untersuchungen beim Taucharzt sind entscheidende Elemente, um die Gesundheit von Tauchern zu gewährleisten. Parallel dazu betont das Divers Alert Network (DAN) ähnliche Forderungen, unabhängig von dieser Leitlinien, und unterstreicht damit die Notwendigkeit dieser beiden Punkte.
Besonders hervorzuheben ist die Überarbeitung der Sauerstoffgabe. Zwar stehen High Flow Masken/Systeme noch in der Leitlinie, jedoch werden andere, effizientere Systeme empfohlen.
Diese Neuerung verdeutlicht den Fokus auf praxisorientierte, effektive Maßnahmen im Notfall. Die Take Home Message lautet daher: Prävention ist der Schlüssel zur Sicherheit, regelmäßiges Training und medizinische Vorsorge sind unerlässlich, und die Anpassungen in der Sauerstofftherapie unterstreichen die fortlaufende Verbesserung der Tauchmedizin.
Tauchen Sie sicher und genießen Sie die faszinierende Unterwasserwelt mit einem Bewusstsein für die neuesten Sicherheitsrichtlinien.

Autor:
Tobias Blank
Tauchlehrer und Notfallsanitäter